Förderkonzept der Grundschule

Mit unseren Förderangeboten verfolgen wir das Ziel, die Schüler*innen zu stärken und zu unterstützen. Diese Angebote finden in kleinen Gruppen zu je 6 Kindern statt. Neben der Stärkung des Selbstbewusstseins, versuchen wir Grundlagen zu festigen und das Lernen ganzheitlich zu unterstützen. Dieses Angebot gilt für Mathematik (Matheland) und Deutsch (FReSch). Eine Besonderheit ist das „Bewegte Lernen“. Ziel dieser Förderung ist es, die Kinder über das Medium Bewegung in ihrer gesamten Entwicklung zu unterstützen.

Wer darf an einem Förderkurs teilnehmen?

Die Klassenlehrer*in (in Klassenteam auch die Fachlehrer*innen) haben die Schüler*innen gut im Blick und gehen im Falle einer Unterstützung auf die Eltern zu und suchen das Gespräch. Teilnehmen dürfen alle die Kinder, die Unterstützung brauchen, sofern diese im schulischen Rahmen angeboten werden können. Die Förderkurse sind keine Nachhilfe und auch kein therapeutisches Angebot.

In jeder Klassenstufe werden Förderkurse angeboten:

Schulhalbjahr Matheland FReSch Kurs Bewegtes Lernen
1. Schulhalbjahr               Klassen 2,3,4             Klassen 2,3,4             Klasse 2    
2. Schulhalbjahr Klassen 1,2,3 Klassen 1,2,3 Klasse 1

Matheland

Im Matheland werden Grundlagen aus dem Fach Mathematik sowie der aktuelle Lernstoff der jeweiligen Klassenstufe geübt und vertieft.

Der entsprechende Zahlenraum wird spielerisch erfasst und das Kopfrechnen zu den Grundrechenarten (Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division) wird geübt. Zahlen werden „begreifbar“ gemacht, das heißt sie werden gelegt, geordnet und (z.B. in Klasse 1/2) mit dem Körper dargestellt…

Die Größeneinheiten (Längen, Gewichte, Zeit, Hohlmaße) werden mit Material erfahrbar gemacht und dadurch wird für die Schülerinnen und Schüler ein Lebensweltbezug hergestellt.

Mit Materialien wird das räumliche Vorstellungsvermögen geschult (Geometrie).

Nicht zuletzt werden auch die Konzentrationsfähigkeit sowie die Sinneswahrnehmung trainiert.

FReSch

Der Lese- und Schreibvorgang wird an unserer Schule nach der Silbenmethode der Freiburger Rechtschreibschule (FReSch) vermittelt. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Silbe. Die Deutsche Sprache ist eine syllabische Sprache, sowohl im Klang als auch in der Schrift. Dies wird in der Sprachdidaktik durch Bewegungen unterstützt und kann so für die Orthografie gut genutzt werden. Die Schüler*innen lernen mit farbigen Silbentrennern lesen, richtiges Schreiben mit zwei Farben, mit Hilfe von Rhythmusübungen und Häuschenschreibweise. Eine Brücke zwischen Buchstaben und Laut ist die Einübung von Gebärden zur zusätzlichen Sicherung.

Das Rechtschreibtraining wir durch bestimmte Symbole gekennzeichnet, die sie im ersten, obigen Bild sehen können.

 

Silbieren:

Um die Wörter besser strukturieren zu können, werden die einzelnen Silben mit Silbenbögen gekennzeichnet:

 To - ma - ten - sa - lat

 

Verlängern:

Der Verlängerungspfeil zeigt an, dass das betroffene Wort verlängert werden muss, um zu hören, ob es:

- mit einfachem oder doppelten Konsonant geschrieben wird                                      

Bsp. Es sti__t!  Verlängerung:  stimmen – Es stimmt!

 - einen harten oder weichen Endlaut hat                                                                           

Bsp. der Hund – die Hunde, der Korb – die Körbe, stark – stärker (d/t, b/p, g/k)

Der Sinn          die Sinne

 

Ableiten: 

Wenn nicht hörbar ist, mit welchem Vokal ein Wort geschrieben wird, kann es abgeleitet werden.                                                                                                                                                  

St_be mit ä oder e? 

Ableitung: der Stab also Stäbe

Wälder             Wald

 

Merkwort:

Bei manchen Wörtern kann nicht mit Hilfe einer Strategie gelernt werden, wie sie geschrieben werden. Diese muss man sich merken.

Zoo          Merkwort

Bewegtes Lernen

Ziel dieser Förderung ist es, die Kinder über das Medium Bewegung in seiner gesamten Entwicklung zu unterstützen.

In vielfältigen bewegungsorientierten Spiel- und Übungssituationen können die Kinder im gemeinsamen Tun aber auch in selbstständiger Arbeit mit dem ganzen Körper und in allen Wahrnehmungsbereichen lernen.

Neben der Förderung der Köperwahrnehmung, der Grobmotorik (dadurch auch der darauf aufbauenden Feinmotorik), der Koordination, der Handlungsplanung und der Konzentration, werden die Kinder im Erfahren der Selbstwirksamkeit und im Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins unterstützt.

Das Lernen von Lesen, Schreiben und Rechnen wird in dieser Förderstunde mit dem ganzen Körper gefördert. Das kognitive (geistige) Lernen wird ins dreidimensionale übertragen. In dieser Form werden die Kinder in ihrem Lernprozess zusätzlich unterstützt.

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